Die Gebärden im ABC der Tiere

Gebärde – Brücke zwischen Laut und Buchstabe

Der handlungsorientierte Zugang zur Schrift
Die Lautgebärden schlagen die Brücke zwischen dem Buchstaben und dem Laut. Sie ermöglichen eine eindeutige Identifizierung der Mitlaute, ohne – wie in der Silbenmethode in der Anfangsphase gefordert – ihren Laut isoliert bekannt zu geben.

Hier werden alle Gebärden aus dem Lehrgang „ABC der Tiere“ in Bild und Ton, und zum Teil animiert, vorgestellt.

Einen umfangreichen Fachbeitrag inkl. Autoren-Video zu den Gebärden
mit vielen kostenlosen Begleitmaterialien finden Sie außerdem hier.

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Gebärden – der handlungsorientierte Zugang zur Schrift

Die Lautgebärden schlagen die Brücke zwischen dem Buchstaben und dem Laut. Sie ermöglichen eine eindeutige Identifizierung der Mitlaute, ohne – wie in der Silbenmethode in der Anfangsphase gefordert – ihren Laut isoliert bekannt zu geben.

Die Gebärden ermöglichen einen handlungsorientierten Zugang zur Schrift. Für viele Kinder ist das der „Königsweg“ zur schnellen Verankerung der Buchstaben. Denn die Gebärden machen den Kindern großen Spaß (Impuls: Indianer sprechen mit Gebärden).

Für manche Kinder kann es hilfreich sein, wenn sie die Gebärden gemeinsam mit dem Lehrer vor einem Spiegel trainieren, um die Mundstellung direkt zu sehen und nachzuahmen.

Um eine Silbe oder ein Wort mit Lautgebärden anzuzeigen, werden die Gebärden kombiniert. Groß - und Kleinschreibung wird mit den Gebärden nicht angezeigt. Das muss, z.B. beim Gebärdendiktat, vom Schreiber entschieden werden.

Mit den Gebärden können unterschiedlichste Übungen in Gruppen - oder Partnerarbeit durchgeführt werden:

  • mit Gebärden diktieren
  • mit Gebärden „sprechen“
  • nach dem Silbenschieber Gebärden ausführen
  • nach Gebärden den Silbenschieber einstellen
  • nach Gebärden Silben und Wörter schreiben

Für die Auswahl der Gebärden waren fünf Kriterien bestimmend:

  • die optische Entsprechung, z. B. bei x, z
  • die Richtung zur Klärung der Seitigkeit, z. B.: Auf welcher Seite des „a“ ist der Balken?
  • der Artikulationsort, z. B. bei g, l
  • die Artikulationsdynamik, z. B. bei p, t
  • weitere eindringliche Assoziationen, z. B. bei au, ch

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